Der Zusammenhang von Ernährung und Zähnen
Karies entsteht, wenn Bakterien im Mund Zucker zu Säuren abbauen. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an. Wie oft und wie lange die Zähne Zucker und Säure ausgesetzt sind, spielt dabei eine größere Rolle als die reine Menge.
Diese Lebensmittel belasten die Zähne
- Zuckerhaltige Speisen und Süßigkeiten, besonders klebrige wie Bonbons oder Trockenfrüchte
- Zuckerhaltige und saure Getränke wie Limonade, Fruchtsäfte und Softdrinks
- Häufiges Naschen zwischendurch, weil die Zähne dann kaum Erholungspausen haben
Diese Lebensmittel tun den Zähnen gut
- Wasser und ungesüßter Tee als Durstlöscher
- Milchprodukte wie Käse und Joghurt – sie liefern Calcium
- Frisches Gemüse und ballaststoffreiche Lebensmittel, die das Kauen anregen
- Eiweißreiche Lebensmittel und Nüsse
Praktische Tipps für den Alltag
- Feste Mahlzeiten statt ständigem Naschen – so haben die Zähne Pausen zur Erholung.
- Wasser trinken nach süßen oder sauren Speisen, um Säuren zu verdünnen.
- Nach sauren Speisen oder Getränken etwa 30 Minuten mit dem Zähneputzen warten, da der Schmelz dann kurzfristig empfindlicher ist.
- Zuckerfreie Kaugummis können den Speichelfluss anregen, der Säuren neutralisiert.
- Auf versteckten Zucker in verarbeiteten Lebensmitteln achten.
Besonders bei Kindern wichtig
Geben Sie Babys und Kleinkindern keine zuckerhaltigen Getränke in der Nuckelflasche zum Dauernuckeln. Das kann früh zu Karies führen.
Wir beraten Sie gern
Eine zahnfreundliche Ernährung ist ein wichtiger Baustein der Vorsorge. Im Rahmen Ihrer Kontroll- und Prophylaxetermine beraten wir Sie individuell. Termine unter 06142 556 16.